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Torta belga
Wer Germkuchen mag wird diesen Germkuchen lieben. Er ist perfekt zum Nachmittagskaffee oder als Frühstückskuchen!
Über das Rezept
Die Torta belga ist ein unaufgeregter, fast unscheinbarer Germkuchen, der allerdings eine unglaublich gute Konsistenz hat, da sich weiche, mit Butter verfeinerte Bissen mit der crunchigen Zuckeroberfläche des Kuchens einfach perfekt ergänzen.
Unser Rezept der Torta belga ist jenes der Traditionsbäcker-Schwestern Simili aus Bologna („Simili“ bedeutet auf Deutsch „ähnlich“, ob sich die Schwestern tatsächlich so ähnlich waren, können wir allerdings ehrlicherweise nicht sagen 😉 ). Die Sorelle Simili, auch genannt die „gemelle del pane“ (die sogenannten „Brotzwillinge“), waren von klein auf in ihrer Familienbäckerei involviert und waren in ganz Bologna bekannt. Tatsächlich haben wir bei unserer Recherche herausgefunden, dass es unterschiedliche Varianten der Torta belga wenig überraschend auch im Frankreich und Belgien gibt, wo sie „Tarte au Sucre“ heißt. Wer hat hier wohl bei wem abgeschaut?
Tipps zum Rezept
Die torta belga ist wie jeder andere Germkuchen frisch gemacht am allerbesten. Daher empfiehlt es sich, den Kuchen erst an dem Tag zuzubereiten, an dem man ihn essen mag.
Wer Schweineschmalz nicht regelmäßig verwendet und sich fragt, was er oder sie mit einem ganzen Block machen soll, wenn für das Rezept ja nur so eine kleine Menge benötigt wird, aufgepasst: am besten das Schmalz in 20g-Stückchen portionieren, in Frischhaltefolie einpacken und in den Gefrierschrank damit! So reicht es, einfach 30 Minuten vorher den Würfel aus dem Gefrierschrank zu nehmen und man hat immer alle Zutaten bereit. Das Schmalz hält sich übrigens locker ein Jahr im Gefrierschrank.
Auch die Rezepte „Das bolognesische Biove“ und „La piadina“ beinhalten Schweineschmalz, falls du nach Rezepten suchst, in denen es verwendet wird.
Unser Musiktipp zur Einstimmung
Entweder ein italienisches Lied…
…oder ein internationales
Und für noch mehr Musikgenuss schau auf unseren Spotify Playlists vorbei!
Torta belga

Zutaten
- 500 g glattes Mehl (farina 00)
- 200 g Wasser
- 75 g Butter
- 50 g Kristallzucker
- 35 g Germ
- 25 g Schweineschmalz
- 7 g Salz
- 150 g Rohrzucker für den Belag
- 80 g kalte Butter für den Belag
Anleitungen
- Mehl in eine Schüssel geben, in der Mitte eine kleine Grube freischaufeln. Dort den Kristallzucker und den zerbröselten Germ hineingeben. Zirka ein Drittel des Wassers dazu, ein bisschen verrühren und mit etwas Mehl bestäuben. Für 15 Minuten gehen lassen.
- Alle restlichen Zutaten für den Teig dazugeben und zu einem homogenen Teig verkneten. Dann zudecken und 60 Minuten gehen lassen.
- Den Teig in eine etwa 30x40 cm große, befettete Form geben, dort gleichmäßig ausbreiten (mit den Händen vorsichtig auseinanderschieben ohne dass der Teig reißt) und noch einmal zugedeckt 40 Minuten gehen lassen.
- Dann den Ofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die kalte Butter aus dem Kühlschrank nehmen, in zirka 0,5 cm große Würfel schneiden. Mit den Fingern in ca. 3-4 cm Abständen Löcher in den Teig bohren, diese mit den Butterstücken befüllen und den Rohrzucker über den Teig streuen.
- Den Kuchen für 15-20 Minuten backen.
- Buon appetito!




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